Hilfen für Blinde und Gehörlose

Allgemeine Informationen
Blinde, hochgradig Sehschwache und Gehörlose erhalten zum Ausgleich der durch ihre Behinderung bedingten Mehraufwendungen Hilfen nach dem Gesetz über Hilfen für Blinde und Gehörlose (GHBG)  

Was Sie über die Beantragung von Hilfen für Blinde und Gehörlose wissen sollten.

Blinde sind Personen, deren Sehschärfe auf dem besseren Auge nicht mehr als 2 % beträgt oder deren Störung des Sehvermögens dieser Beeinträchtigung gleichzusetzen ist.

Hochgradig sehbehindert sind Personen, wenn das bessere Auge mit Brille ohne besondere optische Hilfsmittel eine Sehschärfe von nicht mehr als 5 % oder krankhafte Veränderungen aufweist, die das Sehvermögen in entsprechendem Maße einschränken.

Die Hilfe für hochgradig Sehbehinderte beläuft sich auf monatlich 77 Euro. Die Hilfe wird erst ab Vollendung des 16. Lebensjahres gewährt.

Gehörlos sind Personen mit angeborener oder bis zum 18. Lebensjahr erworbener Taubheit oder an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit.

Die Hilfe für Gehörlose beläuft sich auf monatlich 77 Euro.

Die Hilfen für Blinde und Gehörlose werden vom Einkommen unabhängig gewährt.

Anträge auf Leistungen nach dem GHBG sind bei der Kreisstadt Höxter erhältlich und werden von dort auch vollständig ausgefüllt an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Bewilligungsbehörde weitergeleitet.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • vollständig ausgefüllter Leistungsantrag
  • fachärztliche Bescheinigung
  • Schwerbehindertenbescheid des Versorgungsamtes (falls vorhanden)
Welche Gebühren fallen an?

keine

Rechtsgrundlage

Gesetz über die Hilfen für Blinde und Gehörlose

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Ansprechpartner