Geburten

Ansprechpartner/in
Frau Doris MüllerStandort anzeigen
Küsterhaus
Am Rathaus 7
37671 Höxter
Telefon: 05271 963-3400
Telefax: 05271 963-9 3400
E-Mail:
Frau Lydia DrükeStandort anzeigen
Küsterhaus
Am Rathaus 7
37671 Höxter
Telefon: 05271 963-3403
Telefax: 05271 963-9 3400
E-Mail:
Frau Irmhild SchmidtStandort anzeigen
Küsterhaus
Am Rathaus 7
37671 Höxter
Telefon: 05271 963-3401
Telefax: 05271 963-93401
E-Mail:
Frau Andrea DionysiusStandort anzeigen
Küsterhaus
Am Rathaus 7
37671 Höxter
Telefon: 05271 963-3402
Telefax: 05271 963-93402
E-Mail:

Allgemeine Informationen

Ein Kind wurde im Stadtgebiet geboren. Das Standesamt beurkundet die Geburt.

Beurkundung von Geburten

Allgemeines

Wird Ihr Kind im St. Ansgar-Krankenhaus geboren, erhalten wir von dort innerhalb einer Woche eine Geburtsanzeige, aus der hervorgeht, wann und wo Ihr Kind geboren wurde, wer die Eltern sind und welchen Vornamen es erhalten soll.

Die Abwicklung übernimmt in den meisten Fällen das Krankenhaus, d.h. jeden Tag bringt ein Bote des Krankenhauses die Unterlagen zum Standesamt, hier werden die Urkunden ausgestellt und am nächsten Tag holt der Bote die fertigen Urkunden wieder vom Standesamt ab und bringt sie zurück ins Krankenhaus.

Wird Ihr Kind zuhause geboren, sind die vorzulegenden Urkunden identisch. Anders ist jedoch die Anzeige der Geburt. Die Hebamme, die bei der Geburt zugegen war, stellt eine Geburtsbescheinigung aus. Mit der Geburtsbescheinigung muss dann der Vater des Kindes, die Hebamme, die Mutter oder jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war, die Geburt beim Standesamt anzeigen.

Welchen Vornamen soll das Kind bekommen?
Wer bestimmt den oder die Vornamen für das Kind?

Das Recht zur Erteilung des Vornamens oder der Vornamen ergibt sich aus der Personensorge, d.h., sind die Eltern des Kindes verheiratet, bestimmen sie den oder die Vornamen gemeinsam. Sind die Eltern des Kindes nicht miteinander verheiratet, bestimmt die Mutter des Kindes den oder die Vornamen allein. Sind die Eltern des Kindes zwar nicht miteinander verheiratet, haben aber das gemeinsame Sorgerecht (s. unten Hinweise) für das Kind, bestimmen sie den oder die Vornamen gemeinsam. Die Erteilung des Vornamens oder der Vornamen erfolgt in der Form, dass der oder die Vornamen in ein dafür vorgesehenes Formular (im Krankenhaus) eingetragen werden und die Eltern bzw. die Mutter die Richtigkeit des Vornamens oder der Vornamen durch ihre Unterschrift bestätigen. Sind die Eltern des Kindes verheiratet bzw. haben sie das gemeinsame Sorgerecht, müssen beide Elternteile die Richtigkeit des oder der Vornamen durch ihre Unterschrift bestätigen.

Was ist bei der Auswahl des Vornamens oder der Vornamen zu beachten?

Bei der Auswahl der Vornamen ist zu beachten, dass Bezeichnungen, die ihrem Wesen nach keine Vornamen sind, nicht gewählt werden dürfen. Mehrere Vornamen können zu einem Vornamen verbunden werden. Es ist auch die Verwendung einer gebräuchlichen Kurzform eines Vornamens als selbstständiger Vorname zulässig. Für Knaben sind nur männliche, für Mädchen nur weibliche Vornamen zulässig. Kann ein Vorname sowohl für Jungen als auch für Mädchen vergeben geben, so ist dem Vornamen ein zweiter, typisch männlicher bzw. weiblicher Vorname hinzuzufügen.

Welchen Familiennamen bekommt das Kind?

Die Eltern führen einen gemeinsamen Ehenamen

Führen die Eltern des Kindes einen gemeinsamen Ehenamen, erhält das Kind diesen Ehenamen als Geburtsnamen.

Haben die Eltern jedoch unterschiedliche Staatsangehörigkeiten, kann es sein, dass diese allgemeine Regel nicht zum Zuge kommt. Für nähere Informationen in diesen Fällen stehen Ihnen die MitarbeiterInnen des Standesamtes zur Verfügung.

Die Eltern führen keinen gemeinsamen Familiennamen

Führen die Eltern des Kindes keinen gemeinsamen Namen und steht ihnen die Sorge für das Kind gemeinsam zu (auch wenn sie nicht verheiratet sind), bestimmen sie entweder den Familiennamen des Vaters oder den Familiennamen der Mutter zum Geburtsnamen des Kindes.

Steht die elterliche Sorge nur einem Elternteil zu, erhält das Kind den Familiennamen dieses Elternteils als Geburtsnamen.

Der allein sorgeberechtigte Elternteil kann dem Kind jedoch den Familiennamen des anderen Elternteils erteilen, wenn dieser damit einverstanden ist (gebührenpflichtige Erklärung).

Haben die Eltern unterschiedliche Staatsangehörigkeiten, kann es sein, dass noch andere Möglichkeiten der Namensführung bestehen. Für nähere Informationen in diesen Fällen stehen Ihnen die MitarbeiterInnen des Standesamtes zur Verfügung.

 

Hinweise und Erklärungen

Familienbuch

Das Familienbuch ist eine Karteikarte, die von 1958 bis 2008 bei einer Eheschließung in einem deutschen Standesamt angelegt wird.

Im Familienbuch wurden die Ehegatten und deren Eltern eingetragen. Wenn Kinder geboren wurden, wurden diese auch in das Familienbuch eingetragen. Eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch wurde den Ehegatten bei der Eheschließung ausgehändigt.

Ab dem 01.01.2009 wird das Familienbuch nicht mehr fortgeführt. Die gem. Kinder, welche im Familienbuch eingetragen sind, nehmen auch nicht mehr an der Beweiskraft der Urkunde teil. Ausnahmen bilden Kinder, die im Ausland geboren sind und Familienbücher auf Antrag.

Das Original des Familienbuches wurde bei dem Standesamt geführt, in dessen Bezirk die Ehegatten ihre Ehe geschlossen haben.

Nachbeurkundung einer Eheschließung, welche im Ausland geschlossen wurde (früher Familienbuch auf Antrag)

Deutsche Staatsangehörige, die im Ausland die Ehe geschlossen haben, haben die Möglichkeit, im Eheregister ihre Eheschließung nachbeurkunden zu lassen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie beim Standesamt.

Vaterschaftsanerkennung

Der Vater des Kindes kann seine Vaterschaft durch Erklärung anerkennen. Notwendig ist dabei die Zustimmung der Mutter. Anerkennung und Zustimmung müssen öffentlich beurkundet werden. Zuständig dafür sind Standesämter, Jugendämter, Amtsgerichte und Notare.

Die Anerkennung der Vaterschaft kann schon vor der Geburt des Kindes erfolgen. In diesem Fall werden bei der Beurkundung der Geburt beide Elternteile in die Urkunden eingetragen. Ist die Vaterschaftsanerkennung noch nicht erfolgt und die Eltern wünschen, dass beide Elternteile in die Urkunden eingetragen werden, kann die Geburtsbeurkundung für einen kurzen Zeitraum zurückgestellt werden, bis die Vaterschaftsanerkennung erfolgt ist.

Gemeinsames Sorgerecht

Sind die Eltern eines Kindes nicht miteinander verheiratet, so ist grundsätzlich die Kindesmutter allein sorgeberechtigt. Die Eltern können das Sorgerecht jedoch auch gemeinsam ausüben. Die gemeinsame Sorge kommt zustande durch eine übereinstimmende Erklärung der Eltern, die Sorge gemeinsam übernehmen zu wollen. Sorgeerklärungen müssen öffentlich beurkundet werden. Zuständig für die Entgegennahme der Erklärung sind die Jugendämter und die Notare, die auch nähere Informationen dazu geben.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Unterlagen sind für die Beurkundung einer Geburt erforderlich?
a) Die Eltern des Kindes sind miteinander verheiratet

  • Haben die Eltern in der Bundesrepublik Deutschland geheiratet,

ist ein Eheregister oder eine Eheurkunde mit Geburtsurkunde der Eltern des Kindes vorzulegen.

  • Haben die Eltern vor dem 01.10.1990 in der ehemaligen DDR geheiratet,
    ist eine Eheurkunde vorzulegen.

  • Haben die Eltern im Ausland geheiratet und kein Familienbuch auf Antrag (s. unten Hinweise) anlegen lassen,so ist die ausländische Heiratsurkunde mit deutscher Übersetzung bzw. eine internationale Heiratsurkunde vorzulegen.

    b) Die Eltern des Kindes sind nicht miteinander verheiratet

    Sind die Eltern des Kindes nicht miteinander verheiratet, so ist die Geburtsurkunde der Mutter des Kindes vorzulegen. Hat der Vater die Vaterschaft bereits anerkannt oder soll die Vaterschaftsanerkennung (s. unten Hinweise) noch vor Beurkundung der Geburt erfolgen, so ist auch die Geburtsurkunde des Vaters vorzulegen. War die Mutter vor Geburt des Kindes verheiratet, so ist eine Eheurkunde mit Auflösungsvermerk oder eine Eheurkunde mit rechtskräftigem Scheidungsurteil dieser Ehe vorzulegen.

    c) besondere Fälle

    Bei Eltern, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, ist als Nachweis ihrer Staatsangehörigkeit immer ein gültiger Reisepass sowie die Aufenthaltserlaubnis vorzulegen.

    In einigen Fällen kann die Beurkundung der Geburt komplizierter sein und die Vorlage weiterer Unterlagen erforderlich machen:

    • Sie sind Spätaussiedler und haben nur ausländische Urkunden, in denen die Namen nicht richtig eingetragen sind
    • Sie haben keine Urkunden und können auch keine Urkunden bekommen, die als Nachweis dienen können

    Sollte dies auf Sie zutreffen, setzen Sie sich bitte telefonisch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Standesamtes in Verbindung, damit besprochen werden kann, welche Unterlagen vorgelegt werden müssen.

Welche Gebühren fallen an?

Grundsätzlich ist die Beurkundung der Geburt gebührenfrei. Es gibt insgesamt einmalig drei gebührenfreie Bescheinigungen für Elterngeld, Kindergeld und für die Krankenkasse zur Beantragung der Mutterschaftshilfe. Alle Urkunden, die darüber hinaus ausgestellt werden, sind gebührenpflichtig. Die erste Urkunde kostet 10,00 Euro, jede weitere 5,00 Euro.

zurück

weiterlesen

Ansprechpartner