Stadt Höxter
 

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Kontakt

Tourist-Info
Weserstraße 11
37671 Höxter

Tel.: 0 52 71 / 1 94 33
Fax: 0 52 71 / 963-1907

E-Mail: info@hoexter.de

 

Sehenswertes

Altstadt

Geschichte auf Schritt und Tritt
In der Historischen Altstadt Höxters treffen Baustile aus mehreren Jahrhunderten aufeinander. Doch besonders beeindruckend ist der einzigartige Baustil der Weserrenaissance. Die mit Palmetten und Schnitzereien reich verzierten Bürgerhäuser und ehemaligen Adelshöfe zeugen in ihren immer unterschiedlichen Ausführungen vom Ideenreichtum und handwerklichen Geschick vergangener Zeiten.

Adam und Eva Haus

Adam- und Eva-Haus

Das Adam- und Eva-Haus gehört zu den schönsten Häusern in Höxter. Die kürzlich wieder hergestellten typischen Schmuckmotive der Weserrenaissance stechen besonders ins Auge. Seinen Namen hat das Haus von der Darstellung Adam und Evas unter dem Apfelbaum an der Häuserfassade erhalten. Zudem werden die Jungfrau Maria und der Erzengel Gabriel sowie 2 nicht genau bestimmbare biblische Gestalten dargestellt.
Stummrigestraße 27 - erbaut 1571 - Frührenaissance - in Fachwerk geschnitzte Kreuzigungsgruppe;

Amtsgericht

Amtsgericht

Das heutige Amtsgericht befindet sich in dem von Uffeln’schen Adelshof, der bis ins 18. Jahrhundert hinein im Besitz der Familie von Uffeln war. Die geschlossene Hofanlage wurde zwischen 1594 und 1610 umgebaut und in seiner jetzigen Form hergestellt.
Möllinger Platz - umgebaut 1594-1610 - von Uffelnscher Adelshof;

Schloss und frühere Reichabtei Corvey

Das heutige Schloss und ehemalige Kloster ist als Baudenkmal, Museum und Veranstaltungsort, wie beispielsweise zu den Corveyer Musikwochen, kultureller Mittelpunkt der Region.

externer Link
Dechanei

Dechanei

Bei dem Gebäudeensemble der Dechanei handelt es sich ebenfalls um einen Adelshof, den die Familie von Amelunxen bereits im 13. Jahrhundert an dieser Stelle besaß. 1561 wurde der heutige Bau durch Christoph von Amelunxen errichtet. Die Dechanei gehört zu den bedeutendsten Gebäuden, die im Stile der Weserrenaissance gebaut wurden. Die zweigiebelige Front mit über 60 Palmetten sind ein Beispiel hervorragender handwerklicher Kunst. Heute befindet sich in diesem Gebäude das katholische Pfarramt.
Marktstraße 19 - erbaut 1561 - Adelshof der Familie von Amelunxen, reichhaltig geschmückter Fachwerkbau;

Heisterman-von-Ziehlbergscher Adelshof

Der in wesentlichen Teilen aus dem 16. Jahrhundert stammende renaissancezeitliche frühere Adelshof umfasst heute drei große Fachwerkgebäude, die durch ihre überkommene Gesamtheit und innere Ausstattung sowie die erhaltene große Parzelle einen überregional bedeutenden Denkmalwert besitzen. Das Anwesen liegt an der Westerbachstraße. Die Familie Heisterman war insgesamt rund 290 Jahre (bis 1871) im Besitz des Anwesens. 1556 erhielt Georg Kramer, der zunächst Sekretär und später Kanzler in Corvey war, den Hof für sich und seine Söhne. 1582 wurde dessen Sohn, Johann Heisterman, mit dem Hof belehnt. Erst 1652 jedoch wurde die Familie geadelt und trug fortan den Namen „Heisterman von Ziehlberg“.
Nach jahrzehntelangem Leerstand und drohendem Verlust der Gesamtanlage ist es gelungen, durch eine Komplettsanierung die Gebäude Nr. 35 und 37 wieder nutzbar zu machen. Das Gebäude Nr. 33 (Tillyhaus) wartet noch auf eine Sanierung. Neben Eigentumswohnungen beherbergt der frühere Adelshof heute das Forum Jacob Pins. Der international renommierte jüdische Künstler Jacob Pins hatte seiner Geburtsstadt Höxter viele seiner Werke überlassen, die hier dauerhaft ausgestellt werden. Zudem
wurde auf Wunsch von Jacob Pins eine Dauerausstellung zur Geschichte und zum Schicksal der jüdischen Bevölkerung von Höxter eingerichtet.

von Fallersleben

Hoffmann-von-Fallersleben-Denkmal

Heinrich Hoffmann von Fallersleben hat die letzten 14 Jahre seines Lebens bis zu seinem Tode 1874 in Corvey als Bibliothekar des Herzogs verbracht. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, daß sich in Corvey eine bedeutende Sammlung der Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts befindet. Hoffmann von Fallersleben ist hinter der Abteikirche auf dem Friedhof in Corvey begraben worden. Zu Ehren des Dichters des „Liedes der Deutschen“ errichteten die Bürger der Stadt Höxter 1903 das Ehrenmal an der Corveyer Allee.
erbaut 1903 - der Dichter der Nationalhymne wirkte 14 Jahre bis zu seinem Tode in Corvey;

Nicolai-Kirche

Nicolai-Kirche

Die Nicolaikirche hatte ihren ursprünglichen Platz am Nicolaitor. 1766 wurde sie dort allerdings aufgrund ihres baufälligen Zustandes abgebrochen. Gleichzeitig wurde die neue Nicolaikirche im Herzen der Stadt im Barockstil neu errichtet. 1896 erfuhr die Nicolaikirche eine Erweiterung. Erstmals erwähnt wurde die Nicolaikirche bereits im Jahre 1157.
Am Markt - erbaut 1766 - Barockkirche mit neu gestaltetem Hochaltar;

Historisches Rathaus Höxter

Rathaus

Archäologische Untersuchungen während der Umbauphase zwischen 1988 und 1993 haben ergeben, daß das Rathaus mindestens schon in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts bestanden hat. Im Laufe der Jahrhunderte hat das Rathaus vielfältige Nutzungen erfahren. Es war Sitz der Stadtverwaltung, aber auch gleichzeitig fest in das wirtschaftliche Geschehen der Stadt Höxter integriert. Vor dem Rathaus fand der sogenannte Brückenmarkt in unmittelbarer Nähe der Weserbrücke statt. Das Erdgeschoß wurde als Markthalle mitgenutzt. Durch den Umbau im frühen 17. Jahrhundert entstand das Rathaus in seiner jetzigen Form. Nach dem Auszug der Stadtverwaltung Ende der 80er Jahre wurde das Rathaus zum sozio-kulturellen Zentrum umgebaut. Heute befindet sich dort die Tourist- und Kultur-Information der Stadt, der Ratssaal, die Markthalle als Ausstellungsort und der Ratskeller.
Weserstraße 11 - erbaut 1. Hälfte 13. Jahrhundert - Umbau im frühen 17. Jahrhundert - jetzt eines der schönsten Zeugnisse der Weserrenaissance in Höxter.

St. Kilianikirche

St. Kilianikirche

Die Kilianikirche ist die älteste Kirche in Höxter. Ihre Ursprünge gehen bis in das Jahr 1075 zurück, als sie eingeweiht wurde. Die Türme der Kilianikirche (45 m und 48 m hoch) sind das Wahrzeichen der Stadt Höxter, da sie schon von weitem sichtbar sind. Der Nordeingang ist als einziger in romanischer Bauweise erhalten geblieben, wo hingegen die südlichen Portale aus spätgotischer Zeit stammen. Viele Kunstwerke im Innern der Kirche haben den 30jährigen Krieg überdauert. Die Kanzel ist ein besonderes künstlerisches Meisterwerk und wurde 1597 errichtet. Sie gilt als die kostbarste Kanzel des gesamten Oberweserraums. Aus der Werkstatt von Johannes Klausing aus Herford stammt die Barockorgel, die 1710 in die Kilianikirche gelangte. 1075 - ursprünglich als Basilika erbaut - zahlreiche Aus- und Umbauten bis zum Jahre 1575 - schönste romanische Zweiturmfassade im Weserraum;

Tilly-Haus

Tilly-Haus

Dieser repräsentative Fachwerkbau in der Westerbachstraße ist nach dem Feldmarschall Tilly benannt, der hier während des 30jährigen Krieges Quartier bezogen haben soll. Das Tilly-Haus ist Bestandteil des Heisterman von Ziehlberg’schen Adelshofes, zu dem noch 2 rückwärtige Gebäude gehören. Das Tilly-Haus ist ein Vierständerbau mit Erd- und Zwischengeschoß sowie einem repräsentativen zweiten Vollgeschoß.
Westerbachstraße 33 - erbaut 1582 - Heistermann von Ziehlbergscher Adelshof - repräsentativer Fachwerk-Vierständerbau.

Traufenhäuser

Westerbachstraße 2 bis 8 - sehr gut erhaltene Häuserzeile aus der Renaissance (Nr. 8: Barock);